Manschettenknöpfe

Manschettenknöpfe werden zum Verschließen von langen Hemdsärmeln benötigt. Viele dieser Manschettenknöpfe sind auch als Schmuckstück für den Herrn anzusehen. Mittlerweile aber werden Manschettenknöpfe nicht mehr nur von Männern, sondern auch von Frauen getragen. Woher der Manschettenknopf kommt und wie lange es ihn schon gibt, lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen. Es gibt einige Berichte in denen sie wohl aus dem 17.Jahrhundert stammen sollen, andere berichten darüber, dass schon Pharaonen sich solcher Knöpfe bedient haben sollen. Fest steht, daß es sie schon sehr lange gibt und daß sie in früheren Zeiten nur vom Adel oder von hochgestellten Persönlichkeiten getragen wurden.
Es gibt eine Vielzahl von Materialien die für die Herstellung von Manschettenknöpfen verwendet werden. Es gibt sie unter anderem aus Gold, Silber, Platin, Edelstahl, Titian und Kunststoff. Manche werden mit Stoff überzogen oder mit Stickereien versehen. Auch die Formen sind sehr vielfältig: Hier gibt es runde, ovale oder eckige Manschettenknöpfe. Man kann sie mit Edelsteinen besetzen, mit einem Monogramm versehen oder mit Intarsien arbeiten. Der Kreativität sind hier fast keine Grenzen gesetzt und sie sind auch aus der Modewelt nie ganz verschwunden. Es gibt Manschettenknöpfe mit speziellen Motiven wie zum Beispiel Karten, Würfel, Musikinstrumente oder auch eine Tastatur. Wenn man bedenkt wie klein die Fläche ist auf der man das Motiv aufbringen möchte, ist dies schon ein echter Blickfang.

Zu feierlichen Anlässen, wie beispielsweise Hochzeiten oder Bällen werden zum Frack oder Smoking aber für gewöhnlich ganz klassische Manschettenknöpfe gewählt. Manschettenknöpfe für Damen sind gar nicht so selten wie man denkt, denn sie können einer schicken Bluse den richtigen Touch verleihen. Solche Manschettenknöpfe sind eher zierlich ausgearbeitet, meist mit bunten Steinen oder mit Perlen. Doch auch bei den Damen ist der Phantasie fast keine Grenze gesetzt; denn es ist und bleibt ein schickes Accessoire.
Die Auswahl an Manschettenknöpfen ist für beide Geschlechter riesengroß.


Piercings

Ob ein Piercing nun Jedermanns Sache ist, liegt wohl im Auge des Betrachters! Aber für alle die sich mit dem Thema Piercing beschäftigen, soll dieser informative Text eine kleine Hilfestellung sein.

Was sind Piercings eigentlich?
Das Wort Piercing leitet sich aus dem Englischen “to pierce” ab und bedeutet soviel wie durchbohren, durchstechen. Es ist eine Form der Körperveränderung mittels Schmuck, der durch Ringe oder Stäbe an verschiedenen Stellen des Körpers durch die Haut und durch die darunter liegenden Fett- und Knorpelgewebe angebracht wird.

Ursprung des Piercings?
Die Wurzeln des Piercings liegen in den Zeremonien animistischer Naturvölker, vor allem der Afrikaner. In fast allen Stämmen dieser Regionen sind Formen dieses Schmuckes vertreten. Aber auch bei den Ureinwohnern Amerikas und Asiens dient diese Hautdurchstechung der symbolischen oder spirituellen Abgrenzungen zu anderen Völkerstämmen, der Reifeentwicklung, sowie dem gesellschaftlichen Status.
Die Verbreitung dieser Modeerscheinung begann durch die Bewegung der sogenannten Modern Primitives in den 80er Jahren.

Beliebteste Piercings?
Ein Ring im Bauchnabel oder ein Schmuckstein in der Nasenscheidewand sowie im Ohrläppchen sind heutzutage die beliebtesten und häufigsten Variationen. Aber auch oberhalb des Augenlides, in der Ober- bzw. Unterlippe, oder im Zungenbändchen sind weit verbreitete Piercings.

Arten des Piercing?
Angefangen vom Ohr, Gesicht, Brust oder Bauchbereich gibt es auch noch das Intimpiercing, Oberflächenpiercings und Skindiver, auch Dermal Anchor, Hautanker oder Skinplantate genannt. Darunter versteht man Schmuck, bei dem eine Platte aus Titan unter die Haut gesetzt wird, sodass der Schmuck dort einwächst.

Welches Material?
Bei der Wahl des Materials ist es wichtig zu unterscheiden, ob es sich um ein Erstpiercing oder ein Piercing mit verheilter Einstichstelle handelt.
Empfehlenswert beim Erstpiercing ist hierbei: Titan, Silber, Platin und Chirurgen Stahl. Bei Gold sollte auf die Nickelabgabe geachtet werden.

Damit man das Piercing auch ohne Einschränkungen genießen kann, ist die richtige Wahl des Piercingstudios (Infos im Internet) und eine optimale Erstversorgung nach dem ersten Stechen sehr wichtig! Auch die hygienische Pflege des Piercingsbereich sollte nicht außer Acht gelassen werden.